Faszination Canal du Midi

Unglaublich, dass der Canal du Midi schon im 17. Jahrhundert erbaut worden ist. Es ist also auch ein historischer Moment  mit dem Hausboot auf den Canal zu fahren. Aber es ist natürlich so viel mehr. Zum Teil wirkt der Canal fast verschlafen mit den langen Plantanenreihen. Wir waren im August dort, also zur Hauptreisezeit der Franzosen, trotzdem fanden wir oft eine einsame Anlegestellen für den Abend.

 

Ausgangspunkt war eine kleine Schleuse an einem traumhaft idyllischen Platz.

Auf der Fahrt haben wir alles notwendige für ein ausgiebiges Abendmahl eingekauft und dann hieß es auch schon Leinen los. Und da war schon wieder das Gefühl – die Seele fing an zu baumeln. Trotz unendliche Staus auf der Route du Solei. Der Pastis tat den seinen Dienst.

Unsere Vorräte konnten wir hervorragen in Castelnaudary vervollständigen und wir hatten Glück es war Markt. wir bekamen wunderbares Gemüse, Käse und alles was unser Herz begehrte.

Der Canal du Midi hat ein relativ starkes Gefälle und beschäftigt uns deshalb mit 42 Schleusen auf den kurzen Abschnitt von Negra nach Argens.

Doch die Schleusen bieten auch ein unglaubliche Beschaulichkeit und auch manche Überraschung:

Ein absolutes Highlight war natürlich Carcasonne, da wir um die Mittagszeit anlegten, bekamen wir einen der letzten Anlegeplätze.

Nach einem reinigten Gewitter konnten wir unseren Stadtrundgang machen.

Nach etlichen weiteren Schleusen und wunderbaren Stopps am Canal war in Argens Übergabe des Boots. wir nutzten die Gelegenheit in Argens einen empfehlenswerten Winzer zu besuchen und unseren Weinvorrat aufzustocken: Domaine des Maels, ein Besuch wert!

 

2 comments

  1. Herzlichen Glückwunsch, liebe Evelyn, zu diesem gelungenen Blog. Alles seht ansprechend – insbesondere für Genießer wie wir 😃🥂.

    Vielleicht steht nächstes Jahr Südfrankreich bei uns auf dem Programm. Canal du Midi habe ich schon seit einiger Zeit auf der Liste. Wenn ich darf, komme ich dann gerne auf dich zu.

    Liebe Grüße und weiter so.

    Ludger