Marillenrausch – Aprikosenmarmelade

Bei einer Fahrradtour durch die Wachau war es um mich geschehen. Beim Durchqueren einer Marillenplantage  tauchten wir in einen unbeschreiblich aromatischen Duft nach Marillen ein und wir waren sofort im Marillenrausch. Natürlich haben wir diese köstlichen Früchte damals auch als Marillenknödel oder auch Marillensenf gekostet. Seitdem bin ich auf der Suche nach diesem ultimativen Aroma.

Ich habe alle Aprikosenquellen probiert, die aus der Türkei, Spanien oder Italien, die sehen aus wie Aprikosen, aber ihnen fehlt der Geschmack. Ab und an habe ich welche aus Frankreich bekommen, die entfernt an den Duft der österreichischen Marillen kamen. Ich habe einen eigenen Baum gepflanzt, diese Früchte waren schon besser, aber der Baum ist in einem harten Winter erfroren.

Aber ich gebe nicht auf, momentan habe ich eine Quelle von deutschen Aprikosen, die akzeptabel sind und die ich weiter verarbeite.

Ich vermute es liegt an der Sortenauswahl in Österreich, in der Wachau gibt es noch ältere Sorten, die wahrscheinlich nicht nur auf Ertrag gepflanzt werden; wie z.B. Ungarische Beste, Klosterneuburger, Große Kremser. Außerdem vermute ich, werden die Früchte in Österreich vollreif geerntet und gleich verarbeitet.

Details

  • Preparation Time: 00:30
  • Kochzeit: 00:10
  • Küche: Deutsch

Zutaten

  • 1 kg gewaschene und entkernte, vollreife Aprikosen
  • 500 g Gelierzucker 2:1
  • 50 ml Aprikosenlikör

Zubereitung

  • 1Die Aprikosen klein schneiden und mit dem Gelierzucker und dem Likör erhitzen. Mit dem Pürierstab kurz durch die Früchte gehen, aber nicht komplett pürieren. Die Aprikosenmasse nach Vorschrift 4 Minuten kochen und in Marmeladegläser füllen.